Hochbeete „Im Berg“

Anlage der Hochbeete

In unserem Hausgarten „Im Berg“ haben wir vor einigen Wochen zwei neue Hochbeete mit Palettrahmen angelegt.
Die Hochbeete bieten nicht nur den Vorteil, dass sie einfach zu bearbeiten und zu ernten sind sondern auch, dass sie unabhängig von der Bodenqualität ein gutes Ergebnis liefern. So kann man selbst auf stark verdichteten Böden oder direkt auf Rasen anfangen zu gärtnern.

Felix beim Bepflanzen der neuen Beete, Mitte Mai

Felix beim Bepflanzen der neuen Beete, Mitte Mai

Um es den Würmern und Mikroorganismen im Boden zu erleichtern in das Beet zu gelangen und mit der Zersetzung des Materials zu beginnen lockern und belüften wir den Boden mit einer Doppelgrabegabel.                                          Zusammen mit einer dicken Schicht aus Zeitungspapier sorgt das dafür,  dass die Würmer direkt einziehen (Würmer lieben mit Papier gemulchten Boden). Ausserdem kann sich so, vor allem bei stark verdichteten Böden, keine Staunässe unter dem Beet bilden.

Bei der Schichtung des Materials geht man wie bei normalen Hügelbeeten vor. Man gibt also gröberes Astmaterial und Stämme ganz nach unten, schichtet dann etwas feineres Material, gefolgt von Grünschnitt oder (wenn verfügbar) Grassoden auf. Darüber kommt eine Schicht Erde und wenn man sich der Qualität der Erde nicht ganz sicher ist noch eine Schicht Zeitung.

Die Zeitung verhindert ein Keimen der eventuell vorhandenen Unkrautsamen im Boden. Für die letzte Schicht verwenden wir unseren eigenen Kompost. Da wir diesen mit einer speziellen Heisskompostier-Methode herstellen sind alle unerwünschten Samen keimunfähig und das Beet bleibt vollkommen Beikraut-frei.

Hochbeete fünf Wochen später

Hochbeete fünf Wochen später

Mischkultur auf kleinem Raum

Mischkultur aus Zucchini, Zwiebeln, Kapuzinerkresse und Spinat

Mischkultur aus Zucchini, Zwiebeln, Kapuzinerkresse und Spinat

Durch Mischkultur können wir nicht nur die Nährstoffe sondern auch das Raumangebot in einem Beet besser nutzen.

In diesem Beispiel wurde Zucchini mit Steckzwiebeln kombiniert und die Zwischenräume wurden zusätzlich mit Spinat und Kapuzinerkresse eingesät. Die Pflanzen in der Mischkultur halten sich gegenseitig gesund und der Spinat und die Kapuzinerkresse dienen als Lebendmulch.

„Unkrautbekämpfung“ gibt es nicht und alles was zu stark wächst wird einfach gegessen!

Obwohl es das Wetter wirklich nicht gut mit uns gemeint hat ernten wir nun schon seit gut einer Woche jeden Tag von unseren Beeten und die Pflanzen scheinen sich wirklich wohl zu fühlen!

Weitere Kombinationen

Wir haben vor kurzem noch weitere Hochbeete aufgestellt und diese mit anderen Kombinationen von Hauptpflanzen und Untersaat bestückt. Aktuelle Bilder und einen kurzen Bericht dazu findet ihr → hier.

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Eine Antwort zu Hochbeete „Im Berg“

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